Ü(60)ber mich

Mein Name ist Gunnar und ich bin Ü60, genau gesagt habe ich im Jahre 1957 das Licht der Welt erblickt. Ich habe 2 wunderbare, erwachsene Töchter – auf die ich total stolz bin – und lebe im Allgäu. Es war im Jahre 2017, ich habe eines morgens entschieden: ich spare kostbare Zeit ein. Ich rasiere mich nicht mehr, ein Vollbart kommt her.
Wo Licht ist, da ist auch Schatten.
Bzgl. der erwarteten Zeiteinsparung habe ich mich geirrt – das ist aber meinem Anspruch geschuldet.
Aber von dem Tag an wurde ich immer öfter an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Situationen gefragt:
„Du modelst doch, oder?“
„Dich kenne ich doch aus der Werbung, aus dem Fernsehen?“
Selbst meine Lieblings-Tätowiererin hat mich nicht nur diesbezüglich angesprochen, sie hat auch direkt einen Kontakt zu einer Agentur hergestellt.

Gunnar im Freibad
Im Freibad in Memmingen
Foto: Joachim „Joe“ Gelzinus, Neuffen

Und immer den Rettungsring um den Hals bzw, den Plan B in der Tasche.

Und da sogar meine Töchter den Bart, die Frisur, die Art wie sich Papa anzieht so richtig cool fanden (und auch noch finden), ja, da ist der Gedanke gereift: warum eigentlich nicht?

Sicherlich ist das „Gesamtpaket“ ausschlaggebend …

Und somit bin ich nun da wo ich bin und ich fühle mich so richtig gut .

Szenen

Findet hier einige Inspirationen, Ideen und Anregungen. Mir gehen die Ideen einfach nicht aus, ich könnte jeden Tag neue verrückte Sachen vor der Kamera machen …. und bitte … die Bilder sind nicht in chronologischer Reihenfolge.
Ich sehe mich nur als „Story-Teller“ – ja, aus dem Grund auch das Buch – und alles was ich mache, hat irgendwie einen Sinn, einen Hintergedanken. Und genau auf diese kleine Reise möchte ich Euch mitnehmen.

Wer mehr wissen will, nun der folgt mir ganz einfach auf Instagram oder ruft einfach an oder schickt ´ne Mail oder … lasst Euch was einfallen.

Irgendwo in Berlin
An einem Sonntag in der Monkey Bar in Berlin
Foto: Peter Brixi

Eine wahrlich tolle Aufnahme.
Entstanden ist diese Aufnahme in der Monkey Bar in Berlin bei einer spektakulären Ausfahrt mit ein paar verrückten Burschen.

Hatte da alles seinen wirklichen Ursprung?

Die alte Schulbank in dem tollen Studio hat natürlich herhalten müssen.

War es Zufall oder Fügung das ich das richtige Outfit dabei hatte.

Keiner weiß es.

Auf der Schulbank
In einem Studio am Ende der Welt stand diese alte Schulbank.
Foto: Kiniafokus
Ein tolles Erlebnis in Grabowsee. Mit dabei war bärtige Freddy, die Bilder festgehalten hat Christine., eine DER Fotografinnen in Berlin.


Irgendwo in Berlin
In der Lungenheilstätte
Foto: Christine Kurzweg, Berlin

Der ewige Kämpfer.

Wie oft habe ich schon verloren, wie oft saß ich auf der Reservebank oder musst vom Spielfeldrand den Geschehnissen tatenlos zusehen.

Aufgeben?

Keine Option – NIE.

Mein absolutes Traumprojekt:
Stephen King und Pennywise aus ES – natürlich in einer etwas abgewandelten Version.

An dieser Stelle ein ganz fettes Kompliment an alle Beteiligten:

– Hedi, die unermüdliche
Visagistin
– Vanessa, die, die ständig
mit der Kamera um uns war
– Jens, der mit dem Licht
tanzt
– Marvin, der uns die Türen
geöffnet hat

Und last but not least:

Der Held an der Kamera:

Martin Sommer

Vielen Dank an die ganze Runde. Die Planung war genial, es hat alles gepasst und funktioniert.

Von diesem Projekt habe ich fast 2 Jahre geträumt. Die ersten Anläufe unterlagen leider einigen Verzögerungen – dann kam COVID-19.
Kein Mensch konnte das erahnen.

Stephen King und Pennywise aus ES
In einer etwas abgewandelten Version.
Tatort: Der Teufelsberg, Berlin
Foto: Martin Sommer, Berlin

In der ersten Planung hatten wir – also Martin und ich – eine andere Location im Hinterkopf. Wir wären zu gerne auf den Hauptbahnhof gegangen.
Ich glaube das hätte uns auch gefallen, aber …. mit FFP2 – nein, geht nicht.
Was also machen?
Dann ist die Idee geboren worden: Wir gehen auf den Teufelsberg.

UND DIESE ENTSCHEIDUNG WAR GENAU DIE RICHTIGE.



Brennende Medien in der Bundeshauptstadt an einem Samstag im März 2021
Foto: Martin Sommer, Berlin

Eines der Bilder auf die ich ziemlich stolz bin.
Ein besonderer Dank an Martin Sommer, der alles auf den Chip gebannt hat und natürlich auch an seine Frau Franziska, die so freundlich war und die Zeitung angezündet hat.

Zur Geschichte.
Auch mit dieser Idee bin ich sehr lange durch die Gegend gelaufen. Schwierig einen Fotografen zu finden.
Ja, da ist Feuer im Spiel und ja, wir müssen uns vorbereiten, dennoch – niemand zu finden. Dann habe ich mal so beiläufig mit Martin über diese Idee gesprochen und seine Antwort …“klar machen wir das“.
Und Martin – der alte Hausbesetzer – der kommt um die Ecke mit der Idee: wenn schon dann genau da und mitten auf der Strasse.

Lasset die Spiele beginnen.

Wir fahren also sehr früh an einem Samstag auf diesen Platz – Mensch, wie heißt der noch gleich?

Was soll ich sagen? Wohin das Auge schweift … Polizei und „Brandschutz“ – SUPER.
Also: bitte Platz nehmen der Herr.
Franziska steht mit dem Eimer Wasser und einer kleinen Tonne für die brennende Zeitung in sicherem Abstand an der Bushalte.
Martin „versteckt“ sich mit Stativ und Kamera vor einem Auto.
Nicht einmal werde ich von der örtlichen Polizei befragt: „Was machen Sie da?“ Was fällt mir ein: „Zeitung lesen.“ Polizei: „Im kleinen Schwarzen mit Zylinder“ GvG: „Jup“:
Ob die zufrieden waren? Ist uns egal, sie fahren alle weiter.
Dann musste alles schnell gehen.
Keine Polizei in Sicht?
Dann her mit dem Feuer.
Was soll ich sagen, Franziska zündet die Zeitung an und eine Windböe sorgt genau in diesem Augenblick für diese phänomenalen, brennenden Medien (Berliner Morgenpost – hat aber keinen besonderen Grund).
Schuß … Bild im Kasten
Tonne auf, Zeitung rein, Stuhl in die Hand, alle und alles rein ins Auto und nichts wie weg.

Randbemerkung: Ich habe Martin bei der Vorbesprechung um Folgendes gebeten: Sollte wie auch immer der Bart Feuer fangen, dann lass bloß diesen fu….. Eimer Wasser stehen und fotografiere was das Zeug hält.

Richtig coole Aktion mit einem coolen Fotografen und seiner bezaubernden Frau. DANKE.


ANKÜNDIGUNG eines neuen PROJEKTS

Na, was haben alle 3 Bilder gemeinsam?
Um was geht es wohl in dem kommenden Projekt?

Diejenigen, die mich etwas kennen, denen ist bekannt, das ich alte, verlassene Plätze (Lost Places) sehr mag – die haben brutalen Charme – aber in dem Fall … leider falsch.

Um was geht es wohl?
Nein, es geht auch nicht um „Planten & Bloomen“.
Naaaa…..
Ich freue mich auf jede Idee und jeden Gedanken per Mail, Whatsapp oder Instagram.

Ich werde auch weiterhin immer etwas mehr verraten und am Ende auch auflösen … ich bin gespannt.

Nun, es ist vollbracht, die Bilder sind „im Kasten“. Wir waren mal wieder ein phantastisches Team am vergangenen Freitag und es hat – trotz der eisigen Temperaturen – mächtig Spaß gemacht: Stichwort „Biber Suchboot“.
Um Haaresbreite allerdings wäre wegen einem kleinen Missverständnis das geplante Shooting fast ins Wasser gefallen.

Ins Wasser gefallen … dieses Projekt ist nun abgeschlossen.
Die coolste Idee wurde mit einem Buch ausgezeichnet – vielen Dank für die zahlreichen Ideen und Gedanken. Sicherlich werde ich das eine oder andere sogar noch umsetzen, dann komme ich aber nochmals auf den „Ideen-Geber“ zu – viel Spaß beim Lesen.
In den kommenden Tagen werden ich in meinem Instagram Feed einige tolle Bilder veröffentlichen.

Vielen Dank an das Team:
– Jens, der mit dem Licht immer zur richtigen Stelle war, der auch mit einer Luftpumpe
perfekt umgehen kann
Und natürlich mal wieder der Held an der Kamera:
Martin Sommer

Making of

Ein Schlüsselerlebnis hat mich einfach dazu getrieben, einige Bilder, Videos, Snapshots, Inhalte meiner Nachwelt zu erhalten.

Codewort Grabowsee

Ein unvergessenes Erlebnis mit ganz tollen Menschen.

Das war aber lediglich der Auslöser für diese Seite. Ich erinnere mich – mittlerweile – an viele tolle Erlebnisse mit tollen Menschen …

Nachfolgend mal einige Beispiele einiger interessanter Termine:

  • Nach Mitternacht in einem Studio in Berlin
  • Der Waschsalon in Erding
  • Mit der Harley auf dem alten Flughafen in Memmingen
  • Die coolste Bar in München
  • Eine Nacht mit Bier und Erdbeeren in Pankow
  • Brennend am Potsdamer Platz
  • Fast erfroren am Hackeschen Markt
  • Lost Place … Grabowsee
  • Im Februar im Freibad
  • Der Teufelsberg
Making of – Teufelsberg Berlin – Projekt Pennywise – Fotograf und Schnitt: Martin Sommer

Nicht anfassen …

Foto: Frank Altmann

Beim erstmaligen Lesen hatte ich Tränen in den Augen – vor Lachen und auch, weil ich emotional sehr berührt war. Ulrike hat mich strukturiert und kreativ von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung meines ersten Buches geführt.

Buchkonzept und Ergebnis: phänomenal!

Danke Uli

Es ist soweit, das Buch ist fertig, veröffentlicht und auch im Markt erhältlich.

Die erste Lesung aus meinem Buch ist geplant und wird am 02,10.2021 um 19:00 Uhr im Kreuzherrn Café in Memmingen stattfinden.

Zur Reservierung bitte dem Link des Bildes folgen.

Wir – das Kreuzherrn Team und ich freuen uns auf Euren Besuch.


Zu meinem Buch:

Heinz-Rüdiger und ich kennen uns erst seit Kurzem. Ein echt dufte Typ. Eines Abends saßen wir gemeinsam bei einem Bier, da erzählte er mir seine Geschichte. Ich dachte „Kruzifix, das könnte glatt meine sein“ – so viele Parallelen fanden sich dabei. Also beschlossen wir: Das gehört unbedingt mal aufgeschrieben. Für alle Ü60er dieser Welt, die noch lange nicht zum alten Eisen gehören, sondern nach dem Motto leben: „JETZT ERST RECHT!“

Foto: Kiniafokus


Foto: Kiniafokus

Nicht anfassen!

Plötzlich begriff er, was „Ich ziehe demnächst aus“ praktisch bedeutet: Gabi hat einen anderen! Es läuft also nicht besonders gut für Heinz-Rüdiger, 60, den konservativen Ulmer mit akkuratem Seitenscheitel. Vom ersten Schockzustand gleitet er unmittelbar in eine Mörderwut über und

plumpst danach auf das Sofa seines besten Kumpels Basti zum tiefgreifenden Männergespräch. Eine Flasche Whisky soll Antworten liefern auf die wichtige Frage „Warum?“. Doch erst ein Besuch im Tattoostudio lässt es bei ihm so langsam dämmern, wie das um Himmels willen wieder funktionieren könnte mit dem Glücklichsein.



Ausgangspunkt:

Ich möchte meine Geschichte in die Welt tragen, hab jedoch noch keine Vorstellung, in welcher Form das geschehen könnte. „Wir machen einfach ein Buch daraus“, schlug Uli in einem ersten Gespräch vor. „Aber kein handelsübliches, sondern mit einem besonderen Konzept!“

Wenn dein Gegenüber Feuer fängt, schwappt sofort Energie herüber, auch per Zoom. Mein Feuer brennt recht schnell lichterloh und damit steckte ich auch Uli an. Das führt bei Uli zur spontanen Idee, eine „Stellvertreterfigur“ als Hauptprotagonist zu kreieren, denn das hat seine Vorteile:

Uli kann beim Schreiben deutlich mehr humoristisch auf den Putz hauen.

Wir schützen meine Privatsphäre, denn nur der Rahmen ist real – sämtliche Handlungsstränge und Personen darin jedoch frei erfunden. Meine Kernbotschaft wird dennoch transportiert.

Wir packen einige seiner grandiosen Modelfotos ins Buch und aus dem frechen Roman wird damit gleichzeitig ein Bildband.

Ergebnis:

„Ich hatte Tränen in den Augen ­ – vor Lachen und auch vor Rührung“, schreibe ich Uli nachdem ich das Manuskript zum ersten Mal gelesen habe. Meine Stellvertreterfigur „Heinz-Rüdiger“ habe ich sofort ins Herz geschlossen. Uli´s humorvoller, frecher Schreibstil wiederum ist genau mein Ding. Das Projekt kommentierte ich abschließend: „Phänomenal! Von der Idee bis zum Ergebnis.“


© Foto ganz oben: Christine Kurzweg

Idee + Text: Ulrike Parthen

Buchsatz und Covergestaltung: Laura Friedrich Design


Weiterlesen erwünscht? Dann geht es hier weiter … viel Spaß und vielen Dank.


Und die, die gerne im regionalen Handel das Buch einkaufen möchten, denen kann ich folgende Möglichkeiten und Kooperationen anbieten:

Merchandising

Sehr gerne präsentiere ich hier meine eigenen T-Shirts, die mit und ohne Schriftzug erworben werden können.

T-Shirt mit Schriftzug

100% Baumwolle
Schwarz / Orange
Größe S, M, L

32,90 €

(Versandkosten werden
gesondert berechnet)

T-Shirt ohne Schriftzug

100% Baumwolle
Schwarz / Orange
Größe S, M, L

32,90 €

(Versandkosten werden
gesondert berechnet)

Hoody

100% Baumwolle
Schwarz / Orange
Größe S, M, L

59,90 €

(Versandkosten werden
gesondert berechnet)


Ein Bild aus meinem Referenz-Weihnachtsmann-Projekt für einen in Bayern ansässigen Automobilhersteller.
Ja, ich war der Weihnachtsmann und schlüpfe auch gerne wieder in dieser Rolle.

Bei Interesse, bitte Anfragen an mein Mail-Postfach schicken.


Die nächste Produktlinie: Meine Bilder.
Die Bilder sind auf Leinwand gedruckt und auf einen Holzrahmen gezogen.
Die Größen: 30×20 – 45×30 – 60×40

Derzeitiger Preis

60 x 40 – auf Anfrage

Szene aus dem eigenen Projekt „Pennywise“ und Inspiration durch Banksy

Derzeitiger Preis

60 x 40 – auf Anfrage

Szene aus dem Projekt „Berlin 1880“ von Frank Altmann und veröffentlich im Pictures Magazin, Juni 2021

Derzeitiger Preis

60 x 40 – auf Anfrage

Szene aus dem Projekt „Im Schwimmbad“ von Joachim „Joe“ Gelzinus.
Im Rahmen des Projektes sind viele tolle Aufnahmen entstanden – diese hat mit Abstand die besten Kritiken bekommen.

Ganz besonderer Dank gilt der Stadt Memmingen und dem zuständigen Sportamt.
Ohne großes Zögern haben wir den Zutritt in das Frei- und Hallenbad bekommen.
Danke.

Derzeitiger Preis

30 x 20 – auf Anfrage

Eine Collage aus einem meiner Lieblingsprojekte.

Natürlich können diese Bilder auch einzeln erworben werden.

Derzeitiger Preis

60 x 40 – auf Anfrage

Eines der Bilder auf die ich ziemlich stolz bin.
Ein besonderer Dank an Martin Sommer, der alles auf den Chip gebannt hat und natürlich auch an seine Frau Franziska, die so freundlich war und die Zeitung angezündet hat.

Das Bild war schon ein Abenteuer und das ganze „Unterfangen“ bliebt der örtlichen Polizei nicht verborgen.

Auf die Frage: „Was machen Sie da?“ fiel mir nichts anderes ein als die Antwort: „Zeitung lesen.“